Hausmittel für einen strafferen Busen

Die weibliche Brust ist wie der übrige Körper auch dem Altern ausgesetzt. Mit 60 Jahren sieht der Busen einfach weniger straff und fest aus als mit 20 Jahren: Kinder wurden gestillt, das Gewicht war mal höher mal niedriger und das ein oder andere Sonnenbad tat sein Übriges. Deshalb ist es völlig normal, dass auch der Busen an Elastizität einbüßt und die Haut nicht mehr ganz straff ist – sollten Sie da andere Bilder vor Augen haben, wurde in aller Regel nachgeholfen. Doch es gibt auch ein paar Hausmittelchen, um das Gesamtbild zu verbessern und – am besten präventiv – entgegenzuwirken.



Koffein für ein gutes Hautbild

Zu einem gelungenen Auftritt des Dekolletees gehört zuerst einmal ein gepflegtes Hautbild. Koffein ist mittlerweile in vielen Cremes und Lotionen enthalten – und das nicht ohne Grund. Es fördert die Durchblutung, so dass die Zellen mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen besser versorgt werden. Direkt nach dem Auftragen koffeinhaltiger Cremes wirkt die Haut deshalb auch rosig. Andere enthaltene Wirkstoffe werden durch das Koffein besonders gut aufgenommen.
Sie haben gerade keine Creme mit Koffein zur Hand? Macht nichts – stellen Sie sich doch ganz schnell selbst ein wirksames Koffein-Peeling her. Dazu nehmen Sie etwas Kaffeesatz, der vom Kaffeekochen übriggeblieben ist und mischen diesen mit einem hochwertigen Öl, z.B. Olivenöl oder Arganöl und schon haben Sie ein pflegendes und anregendes Peeling. Durch ungesättigte

Fettsäuren und anti-oxidative Bestandteil im (kaltgepressten) Öl, geben Sie Ihrer Haut gleich noch ein perfektes Anti-Aging-Programm.
Pflanzeninhaltsstoffe für ein festes Bindegewebe
Obst und Gemüse sind nicht nur bunt, weil es hübsch aussieht – die enthaltenen Farb- und Inhaltsstoffe haben eine ganz spezielle Aufgabe. Manche sollen die Pflanze und ihre Früchte vor Fraßfeinden schützen, andere wiederum sollen ein Signal setzten, um gefressen zu werden und so zur Verbreitung der Samen beizutragen. In den vergangenen Jahren hat man erst die Bedeutung dieser sogenannten sekundären Pflanzenstoffe und ihre Bedeutung für unsere Gesundheit erkannt.
Diese besonderen Inhaltsstoffe unterteilt man biochemisch in verschiedene Klassen, wie etwa Bitterstoffe, Farbstoffe oder Duftstoffe. Die sekundären Inhaltsstoffe sind hoch wirksam und kommen deshalb nur sehr geringen Mengen vor. Es hat sich gezeigt, dass sie in ihrer natürlichen Kombination am besten wirken und isolierte oder gar chemisch hergestellte Einzelstoffe kaum nutzen oder sogar schädlich sind.
Das Lycopin kommt in roten Früchten und Gemüsen vor – besonders hoch ist der Gehalt in Tomaten oder Hagebutten. Es schützt vor freien Radikalen und sorgt so für den Schutz der Kollagenstrukturen.
Blaue Trauben, Auberginen oder Blaubeeren enthalten Farbstoffe aus der Gruppe der Anthocyane. Diese sind noch wirksamere Radikalfänger als Vitamin C oder Vitamin E und sind bei Sonnenbädern unverzichtbar.
Kohl und andere grüne Gemüse enthalten besonders viel Kalzium und Vitamin A, die beide für ein straffes Bindegewebe sorgen.
Unser Tipp: essen Sie bunt! Je bunter Ihr Speiseplan ist, desto besser sind Sie mit natürlichen sekundären Pflanzenstoffen versorgt! Dabei muss es nicht immer exotisch sein: auch hierzulande gibt es wunderbare einheimische Superfoods.

 

Straffere Haut

Ein unpopulärer Tipp: nehmen Sie zu

Ja – Sie haben richtig gelesen! Der Anteil an Drüsengewebe ist bei allen Brustgrößen und -formen nahezu gleich. Die unterschiedlichen Brustgrößen entstehen durch den Anteil an Fettgewebe. Gehören Sie auch zu den Glücklichen, die auch an der Brust zunehmen, können Sie mit 2 oder 3 Kg mehr auf der Waage schnell auch ihren Busen ganz natürlich aufpolstern. Da die meisten Menschen heutzutage jedoch eine schlanke Figur bevorzugen, ist dies ein nicht gern gehörter Ratschlag und sehr häufig ist die Brust auch die einzige Stelle am Körper, an der man nicht zunimmt.
Fazit: ein schöner Busen ist ein Gesamtbild, das mit einem gepflegten Hautbild beginnt. Mit kleinen Hausmitteln, viel Obst und Gemüse bei der Ernährung, ausreichend Wasser, wenig Giftstoffen (Nikotin und Alkohol) und gutem UV-Schutz kann man eine Menge tun, um einen festen und straffen Busen zu behalten oder zu bekommen. Wer allerdings schon zu viel in der Sonne lag oder starke Gewichtsschwankungen erlebt hat, der wird sicher zu wirksameren Methoden greifen müssen, wie zum Beispiel einer Bruststraffung.

 

Autor: Dr. Jan Kunde, Chefredakteur anti-aging-magazin.de

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